Jay Khan

Jay Khan

Werdegang

Jay kann sich gar nicht mehr so genau an den Tag erinnern, an dem ihm klar wurde, dass die Musik sein Leben bestimmen würde. Und das liegt daran, dass er noch extrem jung war – vielleicht ist er sogar mit dieser Hingabe auf die Welt gekommen. Gerade mal mit 3 Jahren begeisterte er sich sehr für Michael Jackson und soll damals schon lautstark verkündet haben, dass dies und nichts anderes eines Tages der Beruf sein soll, den er ausleben will. Er verfolgte seinen Traum – zielstrebig. Er nahm klassischen Geigenunterricht. Bereits mit neun Jahren schrieb Jay seinen ersten Song. Von Jahr zu Jahr entwickelte er sich immer weiter bis er mit 14 Jahren, wie er selbst meint, seinen ersten „richtigen Song“ („I cried“), in den Jay damals schon viel Herz hereinbrachte, da dieser Song auch dazu diente, die Trennung seiner damaligen Freundin zu verarbeiten. Ein Beispiel dafür, dass Jay Emotionen schon immer stark mit der Musik verknüpft hatte.

Vor bereits sieben Jahren erschien Jay bereits bei einem Vorsingen von TRIPLE M (jetzige Plattenfirma), die sein Talent auch sofort entdeckten und zu fördern versuchten. Das Studio wurde trotz seiner jungen Jahre zu Jays Arbeitsplatz – sowohl als Sänger, als auch Komponist. Seine bekannteste Co.-Produktion hatte er wohl mit dem Number-One-Hit „Schick mir ´nen Engel“ (Overground, 2004) Sein Autorenkürzel ist TK-Roxx. Wer sich die Zeit nimmt, und mal im „Here we go“-Beiheftchen blättern sollte, wird bald merken, wie bemerkenswert of Jays Name erscheint.

Trotz dieser Umstände hatte Jays Schulausbildung in keinster Weise darunter zu leiden, sodass er heute ein gebildeter, junger Mann ist, der perfekt Deutsch (wuchs in Berlin auf), Englisch (ist in London geboren) und Französisch (machte sein Abitur auf einer französischen Hochschule) beherrscht.

Um sich und seinen Körper fit zu halten, hat Jay schon immer regelmäßig Fitness betrieben, was er jetzt mit seinen Bandkollegen natürlich hartnäckig fortsetzt. In US5 spielt Jay eine Art Aufpasser-Rolle, das alles immer glatt läuft. Chris sagte einmal, dass er Jay manchmal als eine Art Vorbild sehe und ihn für seine große Erfahrung bewundere. Das, was Jay nun durch US5 erreicht hat, ist für ihn alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Zielstrebig verfolgt er seinen Weg, immer dabei und immer darauf bedacht, alles perfekt zu machen – denn bis dort, wo er jetzt steht, war es ein harter, mühseliger Weg.

Liebe

Zwar hatte Jay zuvor schon hier und da ein paar kurze Techtelmechtel, aber seine erste große Liebe hatte er nach einigen Angaben erst mit 17. Mit der fünfzehnjährigen Helen war er rund vier Jahre zusammen. Allerdings hatte er sein erstes Mal schon zuvor – einen Tag vor seinem 17. Geburtstag – mit der  etwa gleichaltrigen Lea Wolf, die bei diesem einen Mal den Unerfahrenen eher führte. Es war nur ein sehr kurzes Erlebnis, das nicht in erster Linie mit Liebe zu tun hatte (One-Night-Stands findet er moralisch gesehen „OK.“) .

Doch in  solchen Dingen scheint Jay sehr sensibel zu sein. Besonders verletzte ihn die Trennung von Helen, die allerdings von ihm selbst ausging. Jay selbst meint ehrlich, dass er wohl ein Mädchen braucht, dass reifer sei als er, da er bei Diskussionen gerne auf seinem Standpunkt beharrt. Nach alter Manier findet Jay auch, dass der Mann in einer Beziehung dominieren sollte.

Er legt viel Wert auf Natürlichkeit, ein Mädchen, das einfach hübsch und süß ist. Natürlich stehen die Charaktereigenschaften weiterhin an erster Stelle.  Eva Longoria (Exotisch, „Desperate Housewives“) bezeichnet er als seine absolute Traumfrau. Doch auch Mischa Barton (Blondchen, „O.C., California“)   hat es ihm sehr angetan – Jay hat sich also nicht total auf einen Typ fixiert, sondern achtet in erster Linie auf Ausstrahlung. Man könnte sich vorstellen, das er mal ein richtig guter Vater und Familienmensch sein wird. Das will er auch werden. Doch momentan wird er viel zu sehr von US5 in Anspruch genommen, als dass eine derartige Beziehung denkbar wäre.

Prägende Erlebnisse und Familienverhältnisse

Jay lebte bis vor seinem Durchbruch gemeinsam mit seinem Vater in einer Art Männer-WG zusammen. Es ist hart für ihn, dass er seine Familie sehr lange nicht sehen konnte – einmal dauerte es sogar acht Monate, bis er seine Mutter Evelyn (47) wieder in die Arme schließen konnte. Das nimmt ihn natürlich sehr mit, doch für US5 gibt er alles. Das bewundern auch seine Geschwister Yasmin & Kamran (13, Zwillinge) an ihrem großen Bruder.

Zitate

Yam!- „US5“- Sonderheft

„Ich kann anderen bei Problemen besser helfen als mir selbst!“

BIG IN AMERICA

- Folge 4 – Jay über Roger -

„Dann steht er da morgens, total süß, und macht die Choreo... Das ist Hingabe und Dedication und das ist etwas, dass ich an Roger bewundere!“  („Dedication“ dt. = „Hingabe“)

BIG IN AMERICA

- Folge 7 – Church Street – verpatzter Auftritt -

„Wir gehen zusammen auf die Bühne, also gehen wir gefälligst gemeinsam auch wieder runter! Und wenn einer von fünf meint, sich einfach das Recht nehmen zu können, sich einfach zu verpi**en und 10 Minuten später mit so einer Miene wieder aufzukreuzen.... Dann frag ich mich, was soll denn das Ganze! Das ist Diven-Benehmen und das ist... einfach nicht korrekt!“

BIG IN AMERICA

-Folge 7– Videodreh „Maria“

„... und drehe mein erstes Video, was ne halbe Millionen Dollar kostet... (...) ich hab den Kameramann hier vor mir, der die R-Kelly-Geschichten gemacht hat und .... ICH RAFF DAS HIER NICHT!“

BIG IN AMERICA

-Folge7–Total übermüdet steigen sie aus dem Bus aus – ins Haus – und zurück

„Sag mal, sind wir hier eben nicht erst ausgestiegen?“

BIG IN AMERICA

-Folge 7– Mikel, Chris & Jay übermüdet auf dem Bett -

Die Truppe ist schrecklich müde. Chris (damals 16) und Mikel (damals 18) unterhalten sich über den Tag und darüber, dass Mikel Chris gleich seine Schweißfüße breche. Chris hampelt ein bisschen rum und macht irgendwelche halben Gymnastikübungen.

Jay plötzlich:

„Ich mit meinen zwei minderjährigen Bandkollegen, eh ...“

Peinliche Erlebnisse

Mit zehn Jahren mochte Jay ein bestimmtes Mädchen sehr gern und lief nach dem Geigenunterricht hinter ihr her und unterhielt sich mit ihr. Er trug nur ein Tanktop, was vielleicht beeindruckend gewirkt hätte, wenn ihm kein Vogel „angeschissen“ hätte.