Haarentfernung mit wachs

Haarentfernung mit wachs

Kaltwachs

Seidenglatte Beine sind mit hoher Wahrscheinlichkeit der Traum einer jeden Frau, gerade wenn bei warmen Temperaturen Kleider, Röcke oder kurze Hosen getragen werden. Natürlich gibt es für die Haarentfernung viele verschiedene Methoden und jede Frau hat ihre eigenen Vorlieben. Wer jedoch nicht rasieren oder epilieren möchte, kann sich auch für die Haarentfernung mit Kaltwachs entscheiden.

Schnelle Entfernung mit Kaltwachsstreifen

In einem gut sortierten Drogeriemarkt bekommt der interessierte Verbraucher Kaltwachsstreifen von verschiedenen Herstellern, wobei neben den Streifen in der Regel auch Pflegetücher in einer Packung vorzufinden sind.

Damit eine Enthaarung mit Kaltwachs auch tatsächlich erfolgversprechend ist, sollten die Haare nach Möglichkeit zwischen zwei und vier Millimeter lang sein. Außerdem ist es wichtig, dass die Haut absolut trocken und vor allem fettfrei ist, denn sonst funktioniert die Enthaarung nicht vollständig. Wichtig ist außerdem, dass die Haut nicht gereizt ist, dies bedeutet, wer Verletzungen, Akne oder offene Stellen auf der Haut besitzt, sollte in jedem Fall von einer Kaltwachsbehandlung absehen. Es ist durchaus empfehlenswert, wenn die Haut einen Tag zuvor mit einem Körperpeeling behandelt wird, denn auf diese Weise können kleine Hautschuppen entfernt werden, damit die Wachsstreifen besser halten.

Bevor der Kaltwachsstreifen auf die Haut geklebt wird, sollte er vorher in der Hand kurz erwärmt werden. Anschließend wird der Schutzstreifen entfernt und der Wachsstreifen kann auf die gewünschte Körperstelle aufgebracht werden, und zwar in Wuchsrichtung der Haare. Erst nach einem festen Andrücken wird der Streifen ruckartig entgegen der Wuchsrichtung entfernt. Sollten bei dieser Behandlung die Haare nicht vollständig entfernt sein, muss die Prozedur wiederholt werden, wobei zu bedenken ist, dass ein Kaltwachsstreifen grundsätzlich nur einmal verwendet werden darf.

Eine Haarentfernung mit Kaltwachs ist nicht ganz schmerzfrei, allerdings kann der entstehende Schmerz gelindert werden, wenn die Haut mit der zweiten Hand ein wenig gestrafft wird. Nach einer erfolgreichen Anwendung muss die behandelte Haut mit dem Pflegetuch gut abgerieben werden und kann anschließend mit einer Feuchtigkeitscreme gepflegt werden, damit sich die Haut schnell wieder beruhigt. In der Regel bleiben die behandelten Körperpartien für bis zu vier Wochen angenehm glatt.

Warmwachs

Es gibt viele unterschiedliche Methoden für die Entfernung von lästiger Körperbehaarung und jeder Mensch hat auch seine eigenen Vorlieben. Wenn es sich bei der zu enthaarenden Körperstelle um eine größere Fläche handelt, dann empfiehlt sich Warmwachs, welcher gegenüber anderen Methoden wesentlich langfristiger die Körperbehaarung entfernt. Ein weiterer Vorteil von Warmwachs besteht darin, dass die Haut wesentlich mehr geschont wird als beispielsweise bei der Rasur, welche oftmals mehrmals in der Woche vorgenommen wird. Die Entfernung mit Warmwachs ist obendrein zeitsparend.

Wer sich für die Anwendung von Wachs entscheidet, sollte allerdings ein wenig erfahren sein, denn anders als Kaltwachs ist die Entfernung mit Warmwachs durchaus komplizierter. Speziell bei Männern ist die Haarentfernung mit Wachs sehr beliebt, denn so können störende Haare, beispielsweise auf dem Rücken, einfach und schnell entfernt werden.

Das Wachsen ist unter anderem auch hautschonender als das Epilieren, denn mit Warmwachs können nicht nur die Haare, sondern auch die Haarwurzeln entfernt werden, während beim Epilieren das Haar aus der Haut gerissen wird, was nicht selten starke Hautreizungen verursacht.

Anwendung von Warmwachs

In einem gut sortierten Drogeriemarkt bekommt der interessierte Verbraucher bereits fertige Sets für die Warmwachsbehandlung. In diesem Set sind neben dem Wachs, ein Holzspatel und Stoffstreifen vorhanden.

Grundsätzlich sollte vor der direkten Anwendung von Warmwachs kein Hautpflegemittel genutzt werden, da unter Umständen kein gutes Ergebnis erzielt werden kann.

Zuerst wird das Warmwachs erhitzt bis es flüssig ist, und zwar im Wasserbad. Anschließend wird das Wachs mit Hilfe des Spatels auf die Haut aufgetragen und dann der Stoffstreifen fest angedrückt. Erst wenn das Wachs gut hart geworden ist, kann der Stoffstreifen mit einem schnellen Ruck entfernt werden. Das ruckartige Abziehen des Streifens lindert ein wenig den entstehenden Schmerz. Sollten nicht restlos alle Haare entfernt sein, dann kann diese Prozedur wiederholt werden.

Nach der Haarentfernung können Reste des Warmwachses mit Hilfe eines Pflegeöls entfernt werden und die behandelte Haut sollte nicht nur gründlich gereinigt, sondern mit Feuchtigkeitslotion versorgt werden, damit sie sich wieder entspannen kann.